Keine Chance für illegales Tuning in Salzgitter
Lebenstedt. An Karfreitag führte die Polizei Salzgitter Verkehrskontrollen zur Überprüfung der Bau- und Betriebsvorschriften an PKW im Bereich des Salzgittersees durch. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden 103 Fahrzeuge kontrolliert und insgesamt 39 beanstandet.
In 16 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Zu den Verstößen zählte unter anderem das Erlöschen der Betriebserlaubnis, weshalb in drei Fällen Pkw sogar sichergestellt und beschlagnahmt werden mussten.
Die häufigsten Änderungen waren im Bereich der Rad-/Reifenkombinationen, der Fahrwerke und Abgasanlagen zu finden. An mehreren PKW war das Gewindefahrwerk derart manipuliert, dass die Reifenflanken an den Radhäusern geschleift haben. Bei einem Fahrzeug waren die vorderen Federbeine des Gewindefahrwerkes gebrochen, sodass bereits Hydrauliköl austrat. Auch die Beleuchtung der PKW wurde teils verkehrsgefährdend geändert (Xenon-Nachrüstung).
Es mussten auch mehrere Strafverfahren eingeleitet werden. Ein Fahrzeugführer war nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins, jedoch einer Führerscheinfälschung. Zweimal bestand kein Versicherungsschutz und einmal wurde ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Mehrere Fahrzeugführer und Radfahrer wurden zudem beim Benutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt erwischt.

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