Salzgitter schweigt und setzt Zeichen
Den Opfern der Zwickauer Terrorzelle wurde am Donnerstagmittag um 12 Uhr mit einer bundesweiten Schweigeminute gedacht – auch in Salzgitter ruhte die Arbeit an vielen Orten.

Die Belegschaft im VW-Werk Salzgitter legte am Donnerstag die Arbeit für eine Schweigeminute nieder. Foto: VW
Die Gewerkschaft ver.di unterstützte aktiv die Aktion. Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer ver.di, Bezirk Süd-Ost Niedersachsen bedankte sich bei allen Beteiligten: „Es geht lediglich um ein Zeichen gegen Rechts, aber schon dieses Zeichen ist für unsere Kolleginnen und Kollegen eine ganz wichtige Botschaft.“ 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Salzgitter folgten ebenso dem Aufruf wie die Belegschaft von VW in Salzgitter und hielten für die Schweigeminute inne.
„Rechter Gewalt müssen wir gemeinsam entgegentreten“, erklärt Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender am VW-Standort Salzgitter. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie solche verachtenden Verbrechen trotz der abscheulichen Erfahrungen aus der Nazizeit in Deutschland immer wieder verübt werden.“
bk

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