Salzgitter AG: Es läuft besser als gedacht
Salzgitter. Die Salzgitter AG hat nach einem starken ersten Quartal seine Jahresprognose leicht angehoben. Wie das im M-Dax notierte Unternehmen am Mittwoch überraschend mitteilte, wird nun für 2015 mit einem Vorsteuerergebnis „im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“ gerechnet.
Es läuft besser als gedacht. Bisher lag die Erwartung „im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“. 2014 hatte das Vorsteuerergebnis noch mit 15 Millionen Euro im Minus gelegen, 2012, mitten in der Krise, waren es fast 483 Millionen Euro, die als Verlust anfielen. Rückenwind bekam der Stahlkonzern in den ersten drei Monaten von der anziehenden Konjunktur, wie ein Konzernsprecher der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte. Die Auftragslage sei gut, ebenso die Nachfrage unter anderem aus der Autobranche und dem Maschinenbau, die wichtige Kunden von Deutschlands zweitgrößtem Stahlhersteller sind.
Gleichzeitig haben sich die Margen gebessert. Was jedoch besonders beim Ergebnis zu Buche geschlagen habe, seien die stark gefallenen Preise für den Einkauf von Rohstoffen wie Erz und Kokskohle, erklärte der Firmensprecher. Deshalb kann der Konzern für das erste Quartal einen Vorsteuergewinn von 51,8 Millionen Euro ausweisen, verglichen mit einem Minus von 8,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Enthalten ist darin ein Ergebnisbeitrag von 3,1 Millionen Euro der Aurubis-Beteiligung. Der Umsatz stagnierte bei 2,3 Milliarden Euro. Einzelheiten zum Quartalsabschluss teilt Salzgitter am 13. Mai mit.
An der Börse verfehlten die positiven Nachrichten nach der Bekanntgabe allerdings ihre Wirkung – wobei der Markt aber insgesamt schwach war. Salzgitter-Aktien gingen mit einem Kursverlust von knapp drei Prozent auf 30,01 Euro aus dem Handel.

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