Polizei und SEK greifen in Salzgitter-Lebenstedt zu
Lebenstedt. Im negativen Sinne „heiß begehrt“ ist ein 47-jähriger Mann mit polnischer Staatsbürgerschaft, der am frühen Nachmittag des vergangenen Samstags auf dem Real-Parkplatz in Salzgitter-Lebenstedt von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) in spektakulärer Manier verhaftet wurde.
Neben dem deutschen Haftbefehl liegt auch ein Auslieferungshaftbefehl aus Polen vor, denn dort ist er bereits wegen verschiedener Einbruchsdiebstähle rechtskräftig verurteilt worden.
Es klickten nicht nur die Handschellen, der Mann wurde von den vermummten Polizisten, die in Einsatzfahrzeugen aus Salzgitter, Hildesheim und Osnabrück angerückt waren, laut Zeugenaussagen zu Boden gezwungen und die Augen verbunden – ein Anzeichen dafür, dass die Polizei ihn als gefährlich einstufte.
Wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück mitteilte, sitzt der Mann dort inzwischen in Untersuchungshaft. Ob er nach Polen ausgeliefert wird, ist noch offen, denn auch im Raum Osnabrück werden ihm gewerbsmäßig organisierte Einbrüche in den Jahren 2014 und 2015 vorgeworfen.
Dass die Verhaftung in Lebenstedt stattfand, ist unabhängig von den Tatvorwürfen.

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