Prostituierten-Mord in Wolfsburg: Polizei setzt 5000 Euro Belohnung aus
Vorsfelde. Nach dem Mord an einer Prostituierten am 11. November in Vorsfelde hat die Polizei jetzt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Nach wie vor fehlt eine heiße Spur auf den Täter – trotz vieler Hinweise.
Auch zweieinhalb Monate nach der Tat versucht eine 20-köpfige Mordkommission, das Verbrechen aufzuklären. „Wir gehen 250 Spuren nach“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus; bislang allerdings ohne konkrete Ergebnisse. In Absprache mit der Staatsanwalt schaft Braunschweig hat die Polizei darum nun eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die „zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen“. Die 33-Jährige aus der Dominikanischen Republik war am 11. November getötet worden, die Polizei sprach von stumpfer Gewalteinwirkung; vermutlich wurde die Frau erschlagen. Das Verbrechen hatte sich in einem kleinen Bordell direkt gegenüber des ehemaligen Vorsfelder Bahnhofs ereignet; die Polizei bezeichnet den Tatort als „so genannte Modelwohnung“.
Zeugen hatten am Tattag einen Mann aus dem Gebäude kommen sehen, nach dem die Polizei seither fieberhaft fahndet; offiziell gilt der Unbekannte als möglicherweise wichtiger Zeuge. Aufgrund der Angaben von Nachbarn hatte ein Zeichner des Landeskriminalamts ein Phantombild des Mannes angefertigt. Der Gesuchte ist 28 bis 32 Jahre alt, etwa 1,90 bis 1,93 Meter groß und schlank. Bekleidet war er mit einem schwarzen Kapuzenpullover.
❱❱ Hinweise auf den Mann oder weitere wichtige Angaben nimmt die Mordkommission Bahnhof unter der Telefonnummer 05631-46460 entgegen.

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