Flüchtlinge in Salzgitter erhalten einen Online-Sprachkurs
SZ-Fredenberg. Im Web und über das Smartphone die deutsche Sprache lernen – für 29 Flüchtlinge ist das nun möglich. Denn das Pharmaunternehmen Schaper & Brümmer aus Ringelheim hat für Deutschkurse in der Arbeiterwohlfahrt im Stadtteilzentrum Fredenberg (AWiSTA) 20 Lizenzen für Online-Sprachkurse gespendet.
Derzeit leben rund 3.000 Flüchtlinge in Salzgitter. „Nicht alle Flüchtlinge können mit Sprachkursen bedient werden. Es gibt keine Erzieher und Sprachdozenten mehr auf dem Markt“, betont AWiSTA-Leiterin Birgit Hynek die Dringlichkeit neuer Lernformate.
Die vom Arbeitgeberverband ChemieNord ausgewählten Online-Videosprachkurse basieren auf einem Programm, das vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) in Kooperation mit dem Videosprachlernportal papagei.com im Rahmen der Verbands-
initiative „Chemie Nord – Sprache verbindet“ für Flüchtlinge entwickelt wurde. Über Videos soll die deutsche Sprache gelernt werden, die mit Übungen zu Grammatik, Aussprache und Verständnis verknüpft sind. Neben dem eigenständigen Pauken gibt es für die Teilnehmer aus dem AWiSTA zwei Mal pro Woche ein lernbegleitendes Treffen.
„Das Geniale daran ist, dass die Flüchtlinge einfach überall lernen können, da der Kurs auch über das Smartphone funktioniert“, freut sich Hynek. Sechs Monate dauert dabei der Kurs, der nach erfolgreicher Teilnahme im Oktober mit einem Zertifikat belohnt wird. Die anfallenden Kosten von 210 Euro pro Lizenz teilen sich das Pharmaunternehmen Schaper & Brümmer mit dem Arbeitgeberverband ChemieNord.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Peter Kuhl stellt im Tillyhaus in Salzgitter-Bad aus
Landfrauen Salzgitter starten eine neue Vortragsreihe
Neues Schütte-Parkhaus: Arbeiten voll im Zeitplan 260 Stellplätze werden in dem Gebäude eingerichtet – Erste Reservierungen liegen bereits vor
Weltpolitik zu Gast in Salzgitters Fürstensaal
Bernd Gieseking berichtet in Salzgitter über „Gefühlte Dreißig“
Federleichtes in Salzgitters Kniki mit Fee Badenius