Standort Salzgitter ist für MAN unverzichtbar
SZ-Watenstedt. „Alles Gute kommt von oben“, meint Ralf Kolshorn und gräbt im strömenden Regen seinen Spaten in durchnässte Erde. An der Seite des Leiters MAN Parts Management stehen beim Spatenstich für den dritten Bauabschnitt des MAN-Logistic-Centers Kollegen, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt.
Das schlechte Wetter macht der guten Stimmung keinen Abbruch. „Wir hätten uns diesen Schritt bei der Eröffnung vor sechs Jahren nicht erträumen lassen“, so Ralf Kolshorn. Bis Januar 2017 wird das Logistikzentrum dank 50 Millionen Euro Gesamtinvestitionen um 60.000 zusätzliche Quadratmeter Lagerfläche auf insgesamt 172.000 Quadratmeter wachsen. „Damit ist der Standort Salzgitter nicht nur für die Fertigung, sondern auch als internationaler Teileversorger für MAN unverzichtbar. Weltweit können wir in kürzester Zeit Kunden mit Waren versorgen“, betont der Leiter Production Truck, Michael Ulverich. Baudezernent Michael Tacke lobt das „imposante Bauwerk“ und den Zuspruch für die Stadt und deren Menschen: „MAN und Salzgitter gehören zusammen.“
Mit dem dritten Bauabschnitt beginnt die entscheidende Phase der Erweiterung. „Zukünftig kann Salzgitter als alleiniges Zentrallager der MAN Ersatzteil-Logistik agieren“, erläutert Kolshorn. Er lobt die zentrale Lage zu Autobahnen, Schiffsverkehr und Flughäfen. Mit der Neustrukturierung im MAN-Werksverbund wird das Zentrallager komplett von Dachau nach Salzgitter verlagert. Um die Kunden zu versorgen, geschieht dies stufenweise in den nächsten sechs Monaten. Kolshorn: „Das ist wie eine Operation am offenen Herzen, die uns einige Nerven kosten wird.“ yw

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