Arne Ehlers leitet das Familienzentrum St. Joseph in Salzgitter-Lebenstedt
Von Karin Fröhlich
Lebenstedt. Er ist ein nicht mehr ganz neues Gesicht im Familienzentrum St. Joseph und schon gar kein neues in der pädagogischen Szene Salzgitters. Arne Ehlers, ehemaliger Regionalleiter des Elisabethstiftes auf dem Schäferstuhl, hat die Altersklassen gewechselt und ist heruntergestiegen zur Basis, zu den ganz Kleinen.
Seit einem guten halben Jahr ist der Vater eines zehnjährigen Sohnes nun schon am Dolmenkotten und reiht sich damit ein in ein Trio mit Seltenheitswert. In Salzgitter gibt es, wie er sagt, außer ihm nur noch zwei weitere Männer an der Spitze von Kindergärten.
Beruflich mit 52 Jahren eigentlich schon fast auf der Zielgeraden, sei dieser Wechsel sehr bewusst geplant. Als er noch in der traditionellen Jugendhilfe tätig war, habe er oft bedauert, Entwicklungen nicht früher beeinflussen zu können. Diese Chance will der Sozialpädagoge mit einer Zusatzausbildung in Familientherapie an seiner neuen Wirkungsstätte nun am Schopf packen.
Genau, aber mit ganz viel Gelassenheit schaut er hin, will in Kontakt kommen nicht nur mit den Kindern, sondern vor allem auch mit den Eltern. Will Müttern und ausdrücklich auch Vätern Ansprechpartner sein, wenn der Motor stockt, Rat geben, und auf Wunsch gemeinsam alternative Wege entwickeln.
Negativ-Kreisläufe ließen sich daher schneller durchbrechen. Und neue Netzwerke leichter spinnen. Zum Beispiel bei Tür-und-Angel- oder Entwicklungsgesprächen, bei Zusatzangeboten wie Spielkreis, Näh- und Yogakursen, beim Eltern-Kind-Chor, im Beratungscafé oder in der vom Jazzliebhaber Ehlers angeleiteten Gitarrengruppe.

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