Toter bei Holzhaus-Brand in Wesendorf: Es war ein technischer Defekt
Wesendorf. Ein technischer Defekt war die Ursache für das Feuer in einem Wesendorfer Ferienhaus an der B 4. Das ergaben am Dienstag gemeinsame Ermittlungen von Kripo und Sachverständigen. Bei dem Feuer starb ein 53-jähriger Mann aus der Samtgemeinde Wesendorf durch Rauchgase. Das wurde bei der Obduktion in der Rechtsmedizin Hannover festgestellt.
Am Dienstagvormittag suchten die Kripo-Brandexperten Eberhard Hohmann und Detlev Falke in den Trümmern des Holzhauses – es stand im Ginsterweg – nach Spuren. Unterstützt wurden sie von zwei Sachverständigen des Instituts für Schadensforschung aus Kiel. „Vorsätzliche und fahrlässige Brandstiftung kann ausgeschlossen werden“, sagt Hohmann.
Der Brand, der am Freitag, 22. März, gegen 4 Uhr ausgebrochen war, sei mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen technischen Defekt in der Stromversorgung zurückzuführen. Das Ferienhaus, dass ein 41-Jähriger als Hauptwohnsitz genutzt habe, sei bei dem Brand komplett zerstört worden. Der 41-Jährige konnte sich vor dem Feuer retten und kam mit Rauchgasvergiftung ins Klinikum. Der Gebäudeschaden belaufe sich auf mehrere Tausend Euro.

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