Messerstecherei in Parsau: Ehefrau attackiert ihren Mann
Parsau. Ein Zechgelage in Parsau endete in der Nacht auf Dienstag mit lebensgefährlichen Verletzungen. Ein 53-jähriger Mann wurde in seiner Wohnung an der Hauptstraße nach einem Streit von seiner 59-jährigen Ehefrau mit einem Messer attackiert.
Mit dabei war der 37-jährige Sohn der Frau, der ebenfalls stark alkoholisiert war.
Im Laufe des Abends entwickelte sich ein heftiger Streit zwischen den Eheleuten, der schließlich so weit eskalierte, dass die Frau nach eigenen Angaben mehrfach auf den 53-Jährigen einstach. Der lebensgefährlich verletzte Mann musste ins Klinikum nach Wolfsburg transportiert und dort notoperiert werden. Inzwischen ist er wieder außer akuter Lebensgefahr. Eine detaillierte Vernehmung war der Polizei bislang aber nicht möglich, genaue Aussagen zum Tathergang konnte die Polizei bis Redaktionsschluss noch nicht machen.
Damit ist nicht nur der Mann „mit einem blauen Auge“ aus dem Streit herausgekommen, sondern auch die mutmaßliche Täterin, die nach eigenen Angaben die Messer-Attacke ausführte. Statt Totschlags oder eventuell sogar Mordes steht nun „nur“ noch gefährliche Körperverletzung im Raum, da die Frau selbst den Rettungsdienst rief. „Damit ist sie rechtlich gesehen auch von der Tötungsabsicht zurückgetreten“, wie Kripo-Chef Jürgen Schmidt der hallo-Redaktion erklärt. Darum wurde sie auch wieder auf freien Fuß gesetzt, ebenso wie ihr 37-jähriger Sohn, der bei der Tat anwesend war und wegen starken Alkoholkonsums in Polizeigewahrsam genommen wurde. Die Ermittlungen dauern an.

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