Josef C. Kalmbacher wird eine Straße gewidmet
Gifhorn. Eine Straße oder ein Platz soll nach dem Künstler Josef C. Kalmbacher benannt werden. Der Vorschlag von SPD-Fraktionsschef Ulrich Stenzel wurde vom Gifhorner Stadtrat einstimmig angenommen.
Der vatikanische Weltbildhauer, der sich mit seiner Kunst international einen Namen machte, verstarb im Mai dieses Jahres. Deutliche Spuren habe er in der Stadt hinterlassen, so Stenzel. Die deutlichste ist wohl die Edelstahl-Skulptur „Stadt und Landkreis Gifhorn“ zwischen der Nicolaikirche und der Konrad-Adenauer Straße. So liebäugelte Stenzel auch mit dem Gedanken, diesen Platz nach dem Künstler zu benennen, wie er im Gespräch mit dem Rundblick erklärte. Allerdings habe die Verwaltung hiermit Bauchschmerzen gehabt. „Da wohnt ja keiner, also gibt es keine Meldeadresse“, kann Stenzel den Einwand nachvollziehen. Ihm schwebt eine relativ stark frequentierte Zufahrtstraße vor: „So etwas wie die Bruno-Kuhn Straße.“
Zum Straßenschild gehöre auch eine Infotafel mit der Vita Kalmbachers: „Wenn schon, dann sollte man die paar Euro auch noch investieren.“


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