Norovirus: Landkreis Gifhorn mahnt zur Vorsicht
Gifhorn. Ab November kommt es immer wieder zu Magen-Darm-Beschwerden, die durch das Norovirus verursacht werden. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit treten Erkrankungen meist gehäuft auf. Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser sind besonders betroffen. Der Anstieg von Norovirus-Fallzahlen ist in diesem Jahr schon ab der 40. Kalenderwoche zu beobachten, teilt der Landkreis mit.
Der einzige Träger von Noroviren ist der Mensch. Für die Ansteckung reichen wenige Viren aus, daher ist die Erkrankung hoch ansteckend. Zunächst spielt die sogenannte Schmierinfektion, also über nicht ausreichend gesäuberte Hände nach dem Toilettengang, eine große Rolle. In einigen Fällen sind auch Nahrungsmittel für die Übertragung verantwortlich, wenn sie verunreinigt sind.
Während der Jahreszeit, in der Noroviren deutlich zunehmen, sollten besonders die Hygieneregeln in Krankenhäusern und Küchen einschließlich Desinfektion beachtet werden. Erkrankte Personen sollen in der akuten Erkrankungsphase Bettruhe einhalten und bis zu 48 Stunden nach dem Abklingen der klinischen Symptome den Kontakt mit anderen Personen einschränken.
Die Norovirusinfektion ist eine meldepflichtige Erkrankung. Für Fragen zu Norovirus-Infektionen und zu Hygienemaßnahmen steht das Gesundheitsamt Gifhorn unter Tel. 05371-82700 und per E-Mail an gesundheitsamt@gifhorn.de zur Verfügung.

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