Schauspielerin spricht in Salzgitter über Stalking
SZ-Lebenstedt. Geschätzt werden 60.000 Stalking-Fälle deutschlandweit jedes Jahr zur Anzeige gebracht. „Doch die Dunkelziffer liegt noch höher“, schreibt der Präventionsrat. Er lädt im Rahmen der Opferschutzwoche am Dienstag, 20. Februar, zur Informationsveranstaltung „Eine Stimme gegen das Verstummen“ ein.
Über ihre persönlichen Erfahrungen wollen Schauspielerin Eva Wiedemann und ein Polizeibeamter, der sie in ihrer Zeit als Stalking-Opfer unterstützte, um 14 Uhr in der Aula des Gymnasiums am Fredenberg sprechen, Hans-Böckler-Ring 20a. 2017 wurden in Salzgitter rund 213 Fälle von häuslicher Gewalt in der Partnerschaft registriert. Betroffene Frauen suchten Unterstützung in den örtlichen Beratungsstellen oder wendeten sich an Opferschutzeinrichtungen wie dem „Weissen Ring“. Stalking begleitet die Betroffenen mit Gefühlen wie Angst, Hilflosigkeit oder Sprachlosigkeit. Die Veranstaltung wird von der Polizeidirektion Braunschweig koordiniert und wurde vom Präventionsrat Salzgitter gemeinsam mit der Beratungsstelle „Biss“ organisiert. Der Eintritt ist frei.dk

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