Darlehen für Mühlenmuseum – Stiftungs-Idee vom Tisch
Gifhorn. Die Stadt will Schulden abbauen. So steht es in den Finanzplänen, die dem Finanzausschuss am vergangenen Donnerstag vorgelgt wurden. Dieser beschloss außerdem, dem Mühlenmuseum ein Darlehen in Höhe von 250.000 Euro zu gewähren.
Im kommenden Jahr soll der Schuldenstand der Stadt die 30-Millionen-Marke unterschreiten, bis 2018 sollen es nur noch 28 Millionen Euro sein.
Dennoch nimmt die Stadt Geld für das Mühlenmuseum als touristischen Magneten in die Hand, um eine mögliche Schließung zu verhindern. Das Darlehen über eine Viertelmillion Euro wurde im Ausschuss mit den Stimmen von CDU und ULG gewährt, die SPD enthielt sich, Ralf Richter (Grüne) stimmte dagegen – die Stadt solle nicht ohne Abstimmung mit dem Landkreis vorpreschen.
Museums-Chef Horst Wrobel hatte im vergangenen Februar eine Stiftung ins Gespräch gebracht, von Stadt und Kreis getragen werden und das Museum betreiben sollte – nicht aber die Gastronomie. Die sollte in der Hand von Familie Wrobel bleiben. Diese Idee ist jetzt vom Tisch. Das Museum hatte zwischenzeitlich auch einen Zuschuss von 500.000 Euro beantragt; den gibt es auch nicht.

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