Nächtliche Geiselnahme endet auf Tankstelle in Salzgitter-Bad
Die Polizei Salzgitter hat am frühen Donnerstagmorgen einen Geiselnehmer aus Goslar an der Tankstelle Hinter dem Salze festgenommen. Dieser wollte mit seinem Opfer nach Hannover fahren.
Die Polizei Salzgitter hat am frühen Donnerstagmorgen einen Geiselnehmer aus Goslar an der Tankstelle Hinter dem Salze festgenommen. Dieser wollte mit seinem Opfer nach Hannover fahren.
Wolfsburg. „Wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, wie Altersarmut bekämpft und langfristig verhindert werden kann“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, Rifat Fersahoglu-Weber, den dramatischen Anstieg der Zahl älterer Menschen, die von ihrer Rente nicht leben können und die so genannte Grundsicherung benötigen.
Gifhorn. Die positive Nachricht, was den Haushaltsplanentwurf der Stadt für 2015 betrifft: Der Etat ist ausgeglichen. Allerdings bleiben keine Spielräume für den Schuldenabbau. Eigentlich sollte in jedem Jahr der Haushalt der Stadt Gifhorn so gestaltet werden, dass unterm Strich Schulden abgebaut werden. Als Eckpunkt ist ein Anteil von 5 Prozent für die Schuldentilgung vorgesehen. Das wird laut Haushaltsplanentwurf 2015 aber nicht funktionieren. Hauptgrund: der Brand und damit notwendige Neubau des Verwaltungsgebäudes der Albert-Schweitzer-Schule.
Kreis Peine. Zweistellige Temperaturen Mitten im November sind schon etwas ungewöhnliches. Der Winter lässt noch auf sich warten. Trotzdem haben die Männer vom Fachdienst Straßen des Landkreises Peine ihre Bereitschaftspläne für mögliche Einsätze bereits aufgestellt und es sind 900 Tonnen Salz eingelagert.
Es ist das Sportereignis in der Stadt in diesem Winter – präsentiert von hallo Salzgitter. Der Verein „Wir helfen Kindern“ holt die beste Handball-Liga der Welt nach Lebenstedt. Am Samstag, 31. Januar, ab 16 Uhr treten vier Topklubs zu zwei Benefizspielen in der Amselstiegsporthalle an.
Edemissen-Abbensen. Melitta Balleyer hat ein ungwöhnliches Hobby. Während andere Menschen Trikots von Fußballvereinen, alte Autos, Münzen, Ansichtskarten oder Kronkorken sammeln, schmilzt die 77-jährige Rentnerin aus Abbensen dahin, wenn es um Kaffeekannen geht. Seit mehr als 30 Jahren sammelt sie diese leicht zerbrechlichen Schönheiten aus Porzellan und hat immer noch ihre helle Freude daran.
Von Jörn Graue
Wolfsburg. Die Berichte und Bilder aus dem Nordirak und Syrien lassen den Atem stocken: Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) verfolgt und ermordet Menschen anderer Glaubensrichtungen im Geltungsbereich ihres Ende Juni ausgerufenen „Kalifats“. Seit Monaten kämpfen die Bewohner der nordsyrischen Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei gegen einen Einmarsch der IS-Milizen.
Des einen Freud ist des anderen Leid. Für die meisten Schaulustige und Komparsen waren die dreitägigen Dreharbeiten für den „Tatort“ vermutlich spannender als jeder TV-Krimi, doch manche Autofahrer und Geschäftsleute empfanden das Drumherum mit gesperrten Straßen und Plätzen eher als Ärgernis.
Wolfsburg. Der Menschenstrom in der Wolfsburger Innenstadt nimmt kein Ende: Tausende Besucher laufen die Straßen entlang, schauen sich um, kaufen ein und sind einfach überwältigt von dem, was sich am 9. November 1989 ereignet hat: Die Grenze zwischen Ost und West ist offen. So richtig glauben können viele das bedeutende historische Ereignis erst, als sie in der Volkswagenstadt zum ersten Mal westdeutschen Boden betreten. Das war vor fast genau 25 Jahren.
Rötgesbüttel. Erst vor knapp einem halben Jahr hat Schrotthändler Jan Malitowski (44) seinen Betrieb „Stern Trade“ auf dem Hof der einstigen Straßenmeisterei an der B 4 zwischen Rötgesbüttel und Meine eröffnet – zur Miete in einem kleinen Teil der alten Hallen. „Dass unser Geschäft so schnell so sehr boomen würde, hatten wir nicht erwartet – wir werden bald ein größeres Gebäude beziehen müssen“, kündigt er an. Und Rötgesbüttels Bürgermeister Stefan Konrad ist ihm dabei behilflich: Das ist eine gute Idee – im gesamten Papenteich gab es bislang ja keinen einzigen Schrottplatz.“
Weibliche Models sind jung, zum größten Teil blass, haben oft Untergewicht, eingefallene Wangen und Beine, die an Zahnstocher erinnern. Wer solche oder ähnliche Vorurteile von Frauen hat, die auf den Laufstegen zu Hause sind oder sich bei Fotoshootings in Ateliers gekonnt in Szene setzen, sollte umdenken. Auf Marina Heiden aus Stederdorf treffen solche Beschreibungen einfach nicht zu. Die 51-jährige Geschäftsfrau und Mutter von zwei Kindern ist erst seit dem Frühjahr 2012 im „Model-Geschäft“ aktiv und startet zur Zeit so richtig durch.