Spende für die Familienhebamme des Zonta-Clubs Salzgitter
SZ-Lebenstedt. Einen besonders schönen Wunsch äußerte Renate Benstem aus Salzgitter-Bad anlässlich ihres 70. Geburtstages im August. Sie bat anstelle von Geschenken um Spenden für das Projekt Familienhebamme der Beratungsstelle Pro Familia, die junge Mütter auch noch nach der Geburt weiter betreut.
Ein großes Herz bewies damit die heute 70-Jährige, die selbst knapp zwanzig Jahre in der Geburtsvorbereitung arbeitete und junge Eltern auf das erste Kind vorbereitete.
„Ich finde es unheimlich wichtig, dass eine Hebamme über mehrere Monate die Familien begleitet. Am besten sogar ein ganzes Jahr, denn es wird so vieles falsch gemacht“, weiß Benstem. Durch den Bericht von hallo über den Sponsorenlauf der Ludwig-Erhard-Schule zu Gunsten der Familienhebamme erfuhr Benstem von dem Projekt.
Schnell stand ihr Entschluss fest, ebenfalls helfen zu wollen. So bat die Rentnerin zu ihrem 70. Geburtstag um eine Geldspende von ihren Gästen – und die kamen dem Wunsch des Geburtstagskindes gerne nach. Ganze 650 Euro sind so zusammengekommen, die Benstem nun an den Verein der Zonta-Freunde übergeben hat. Dieser kümmert sich um die Finanzierung der Familienhebamme der Pro Familia. Fast schon unangenehm ist der Rentnerin der Trubel um ihre Spende. „Doch das Thema muss den Menschen besser bewusst gemacht werden, denn die jungen Frauen haben niemanden, der sich um sie kümmert“, sagt Zonta-Vorsitzende Christine Burgdorf.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Mit hallo Salzgitter zum Literaturfest in die Kniki
Adam Deines aus Salzgitter boxt nun bei den Profis
Finanzhilfe für das Stadtbad in Salzgitter
Ein Ausflug in alte Zeiten in Salzgitter-Gebhardshagen
Mehr als 3.000 Besucher beim Frühlingsrausch in Salzgitter-Bad
Weltkriegs-Granate in Salzgitter gezielt gesprengt