Salzgitter-Lichtenberg: Krigsgräberfürsorge gibt Geld fürs Ehrenmal
Salzgitter. Die Kriegsgräber-stiftung Northeim hat an die Stadt Salzgitter eine Spende in Höhe von 4.000 Euro für die Restauration des maroden Ehrenmals in Lichtenberg übergeben. Das errichtete Denkmal ist ein wichtiger Gedenkort für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges.
Michael Gandt, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge Braunschweig, vermittelte im vergangenen Jahr während einer Veranstaltung zum Gräbergesetz den Kontakt zwischen dem Städtischen Regiebetrieb (SRB) und der Kriegsgräberstiftung Northeim. Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Nordwest Ute Stalik freut die finanzielle Unterstützung. „Das Ehrenmal ist eine mahnende Erinnerung an den Krieg und die Gewalt.“
Im Vordergrund der Sanierung steht besonders die Schrifterneuerung, da diese kaum noch lesbar ist. „Durch die Restaurierung sehen vor allem die jungen Leute, dass etwas getan wird.“ Denn es sei zu merken, dass bei den Feierlichkeiten von Anlässen wie beispielsweise dem Volkstrauertag immer mehr jüngere Menschen teilnehmen, sagt Stalik.
Für Salzgitters Erste Stadträtin Christa Frenzel müsse besonders die derzeitige Generation stärker an die damalige Zeit herangeführt werden. „Wir müssen die Jugend für das Thema sensibilisieren. In den Schulen ist es sehr wichtig, die Erinnerungen wach zu halten.“ Auch für Carsten Bauernochse, Kreisgeschäftsführer des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, ist der Erhalt von Kriegsgräberstätten bedeutend. Umso mehr freut es ihn, dass ein steigendes Interesse am Thema von den Schulen in der Region zu merken ist.
14.000 Euro kosten die gesamten Arbeiten am Denkmal, 10.000 Euro kommen davon aus dem Haushalt der Stadt. Die Sanierung ist noch in diesem Jahr geplant.

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