Offene Türen bei der Islamischen Gemeinde Milli Görüs in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. „Vertrauen, Freundschaft, Hilfbereitschaft“ waren die Schlagworte am Tag der offenen Moschee, zu dem die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs in ihr Gotteshaus einlud.
Zum 21. Mal öffneten die Islamischen Vereine bundesweit am Tag der deutschen Einheit ihre Moscheen, um sich den Bürgern vorzustellen, aber auch um nach eigenen Worten „den interreligösen und interkulturellen Dialog“ zu fördern. Die Lebenstedter Gemeinde empfing ihre Gäste freundlich, nur die Schuhe musste jeder ausziehen, der sich in dem Selimiven Gemeindehaus umsehen wollte. Rundum herrschte eine entspannte Atmosphäre.
„Gute Nachbarschaft – bessere Gesellschaft“ lautete das Motto in diesem Jahr, zu dem auch Oguzhan Kösker aus dem Vorstand des Regionalverbandes Hannover sprach. Er mahnte, dass Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Vertrauen, Freundschaft und Nachbarschaft immer mehr an Bedeutung verlieren. Das bedeutet für ihn auch einen Verlust am spirituellen und menschlichen Aspekt des Lebens. Muslime sollten nicht isoliert sein, sondern auch das Leid ihrer Nachbarn mindern und andererseits die Freude in der Gesellschaft mehren.
Nach dem Vortrag wurden Kaffee, Tee und Gebäck angeboten. Wer noch Fragen zum Vortrag, dem Gemeindeleben oder zum Islam hatte, fand immer einen Ansprechpartner.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Hochkarätige Musiker bei den Orgeltagen in Salzgitter
Schacht Konrad: Bundesumweltministerin in Salzgitter zu Gast
Neues Patenprojekt für Flüchtlinge in Salzgitter eine große Hilfe
Der Staufenkaiser ist das Thema in Salzgitter
Es ist Zeit für Mordsgeschichten in Salzgitter-Thiede
Salzgitters erste Salzgrotte öffnet im Haus der Gesundheit