Grüne in Salzgitter kämpfen gemeinsam gegen Diskriminierung
SZ-Lebenstedt. Gemeinsam wollen sie den Kampf gegen Rassismus und rechte Hetze gewinnen. Unter dem Motto „Gegen Diskriminierung und Rassismus“, veranstaltete Bündnis 90/Die Grünen kürzlich in der Flora Klause einen migrationspolitischen Empfang mit anschließender Podiumsdiskussion.
Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund ist leider immer noch allgegenwärtig. „Salzgitter ist kulturell sehr bunt, war bunt und wird auch immer bunt bleiben“, sagte Vorstandssprecher der Grünen Michael Siano während seiner Begrüßungsrede. „Es gibt unzählige Felder in denen Migration Auslöser für Diskriminierung ist“, so Grünen-Abgeordnete und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic. Ob im schulischen Alltag oder bei der Besetzung von Arbeitsplätzen – „Migranten erfahren Tag für Tag Diskriminierung“, weiß Heinen-Kljajic.
Das Thema Migration ist aktueller denn je. Die Zahlen bei der Bundestagswahl in Salzgitter seien alles andere als ermutigend, verkündete Siano. Besorgt und kämpferisch zeigte sich auch Landtagskandidat Ercan Kilic: „Wir haben in unserer Stadt ein Nazi-Problem. Ich will denen das Feld nicht überlassen. Wir müssen diesen gesellschaftlichen Rechtsspuk stoppen.“
In einem Punkt waren sich alle einig: Für ein friedliches Miteinander muss auch friedlich miteinander geredet werden. „Sprache ist Macht. Um Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen, würden schon kleine Begegnungen mit dem Nachbarn dazu beitragen“, so Grünen-Bundestagskandidatin Ghalia El Boustami. ard

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