Millionen-Investition im Klinikum Peine
Peine. Es tut sich etwas beim Peiner Klinikum: Nachdem Geschäftsführer Hans-Werner Kuska kürzlich angekündigt hat, dass rund um die Virchowstraße eine Art Gesundheits-Campus mit verschiedenen medizinischen und therapeutischen Einrichtungen entstehen soll, stellt er nun das nächste Projekt vor: Die Operations-Abteilung soll erweitert und teilweise komplett neu gebaut werden.
Das Investitionsvolumen beläuft sich auf elf Millionen Euro, einen Großteil der Kosten wird wohl das Land Niedersachsen übernehmen. „Die OP-Sanierung unterstreicht den Antrieb des Klinikums, eine nachhaltige und moderne Patientenversorgung anbieten zu können“, sagt Kuska. Die Investition sei auch als Bekenntnis der AKH-Gruppe aus Celle, zu der das Klinikum gehört, zum Standort in der Fuhsestadt zu sehen. Das ist geplant: Die OP-Abteilung im ersten Obergeschoss soll in Ost-Richtung durch einen auf einem Ständerwerk errichteten Anbauteil erweitert werden. „Dadurch werden bei Aufrechterhaltung des notwendigen OP-Betriebs während der Bauphase insgesamt vier OP-Säle neuesten Standards geschaffen“, erklärt der stellvertretende Klinik-Chef Christopher Hempel.
Die Flächenerweiterungen der OP-Abteilung seien dabei vorwiegend zur Unterbringung der Funktionen Aufwachraum, Herzkatheterlabor und OP-naher Arztdienste vorgesehen. „Durch die Eingliederung des Aufwachraumes in den Funktionsbereich OP werden Betriebsablauf und Überwachungsqualität verbessert“, ist sich Kuska sicher. Kurze Wege für Patienten und Personal sei hier einer der Leitgedanken. Im Frühjahr 2019 könnte es losgehen mit der OP-Erweiterung, die Bauzeit beträgt zwischen zweieinhalb und drei Jahren.

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