Ein Trau-Rekord wird angepeilt
Gifhorn. Bald drehen sich wieder ihre Flügel: Der Saisonstart in der Hochzeitsmühle an der Lüneburger Straße steht kurz bevor. „Letzte Vorbereitungen laufen, am 28. April geht’s mit der ersten Trauung los“, sagt Leitende Standesbeamtin Melanie Ritterbusch. 165 Mühlen-Trauungen gab’s 2017. „Diesen Rekord wollen wir in diesem Jahr toppen“, kündigt Ritterbusch an.
Die Außenanlage rund um die Mühle Lady Devorgilla wurde inzwischen auf Vordermann gebracht. „Der Bauhof hat Laub geharkt, Blümchen gepflanzt und die Wege rund um die Mühle befestigt“, erläutert Melanie Ritterbusch. Auch das Trauzimmer, das Platz für 35 Gäste bietet, wurde gereinigt. „2017 wurde im Rahmen einer Sanierung ein neues Parkett verlegt“, sagt die Leitende Standesbeamtin, die bei den Trauungen von ihren vier Kolleginnen unterstützt wird.
„Neu ist in diesem Jahr eine kleine Überdachung, die hinter der Mühle entsteht“, sagt Ritterbusch. Der kleine Unterstand soll wartende Traugäste bei schlechter Witterung vor Wind und Regen schützen. „Wir sind froh, dass diese Baumaßnahme in Angriff genommen wird“, freut sich die Chefin des Gifhorner Standesamtes. Die Hochzeitsmühle habe von Jahr zu Jahr an Beliebtheit gewonnen. 130 Mühlentrauungen waren es 2013, mit 165 Trauungen wurde 2017 ein Spitzenwert erzielt. „Wir werden in diesem Jahr vermutlich über dieser Zahl liegen“, glaubt Ritterbusch. Allein an den Schnapszahl-Daten – 8.8.2018 und 18.8.2018 – gebe es jeweils acht Trauungen. „Die Auslastung ist prima“, ist Ritterbusch froh darüber, dass sich auch auswärtige Brautpaare das Ja-Wort in der Gifhorner Hochzeitsmühle geben.
Vormerkungen für die Mühlen-Trausaison 2019 – getraut wird von Mai bis Ende September – sind übrigens ab 1. Oktober möglich. Für die Trauung wird eine Verwaltungsgebühr von 40 Euro fällig. Ein „Mühlenaufschlag“ von 80 Euro kommt dazu.

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