Immer mehr Mittagessen: Küchen in den Kitas zu klein
Samtgemeinde Wesendorf. Der Bedarf an Mittagessen in den sieben DRK-Kitas in der Samtgemeinde steigt. „Wir werden uns demnächst mit dem Thema befassen müssen, denn die Küchen in den Einrichtungen sind für die Nachfrage nicht ausgelegt“, so Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn während der jüngsten Sitzung des Kita-Ausschusses.

Große Nachfrage: Immer mehr Kinder essen in der Kita, die Küchen der Einrichtungen sind dafür aber gar nicht ausgelegt. Photowerk (Archiv)
„Früher waren Mittagessen nur sporadisch nachgefragt. Die Kitas haben daher meist nur Teeküchen, in denen nicht für eine größere Zahl Kinder gekocht werden kann“, erklärte Penshorn. Inzwischen sei ein Mittagessen in der Kita aber eher Standard. Allein in der Wesendorfer Kita am Fuhrenmoor essen täglich rund 75 Kinder.
In einigen Kitas, wie in Ummern, gibt es Kinderküchen. „Die taugen aber nicht, um dort regelmäßig größere Mengen Essen zuzubereiten. Die sind dafür gedacht, den Kindern den Bereich Ernährung näher zu bringen – und dafür sollen sie auch mal selbst was kochen“, so Penshorn.
Bevor aber nun für jede Kita in eine neue Küche investiert wird, soll über Alternativen nachgedacht werden. Denn in den Kitas selbst soll eigentlich nicht im großen Stil gekocht werden, das ist schon eine Frage des Personals.
„Meine Idee ist, für den Nordkreis eine zentrale Lieferung von fertigen Mahlzeiten zu organisieren“, so Penshorn. Dafür könnte man prüfen, ob beispielsweise die Küche der ehemaligen Kaserne in Wesendorf in Frage kommen könnte. Kooperationspartner könnte beispielsweise die Samtgemeinde Hankensbüttel werden, es müssten Gespräche geführt werden.

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