Disko in Gifhorn? Wille ist auf vielen Seiten da
Gifhorn. Gibt’s bald doch eine Disko in Gifhorn? Beim Runden Tisch der Jugendförderung bekundeten Politik, Verwaltung und der Gastronom Teja Schönberger zumindest den Willen und die Machbarkeit – und zwar im neuen Gewerbegebiet Westerfeld in Gamsen.

Neue Hoffnung für Partyfreunde: Beim Runden Tisch am Dienstag wurde von potenziellen Investoren und Betreibern berichtet.
Schönberger, der einige Jahre die Diskothek Bullhouse am Bernsteinsee führte und sich im Internet für eine Disko in Gifhorn stark macht, erklärte am Dienstag, er habe nicht nur Investoren an der Hand, die „sofort eine Halle“ bauen würden, sondern auch potenzielle Betreiber für die Disko im Westerfeld, sich selbst eingeschlossen. Ebenso gäbe es Interessenten – Brauerei, Getränke-Lieferant – die den Innenausbau „extrem günstig“ übernehmen würden. Auch die Installation von Licht und Ton sei sichergestellt. Allerdings müsse er sicher sein können, dass die Stadt „100-prozentig“ hinter dem Plan stehe, eine Disko einzurichten: „Ich möchte nicht hinterher ins Schussfeld geraten.“
Bürgermeister Matthias Nerlich erklärte, dass der avisierte Standort im Westerfeld nahezu Baureife habe: „Man könnte schnell ins Gespräch kommen. Der Wille seitens der Stadt ist da.“ Eine andere Sache seien Sachverhalte im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Disko, „die der Zuständigkeit der Polizei obliegen“. Nerlich bot an, Vertreter verantwortlicher Stellen von Stadt und Landkreis zu einem Abstimmungsgespräch an einen Tisch zu holen.

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