Conti soll wieder auf Kurs gebracht werden
Gifhorn. Aktuell schreibt Conti-Teves rote Zahlen und ist in vielen Produktionssegmenten unter Druck geraten. Der neue Werkleiter Dr. Kristijan Bauer will das Unternehmen gemeinsam mit dem Betriebsrat wieder auf Kurs bringen.
Luftfedern, Bremsschläuche, Bremskraftzylinder, Bremssättel, Ventilblöcke oder E-Motoren: In sieben verschieden Segmenten produzieren Gifhorns 1600 Conti-Mitarbeiter für die Automobilindustrie. „Das sind eigentlich sieben Fabriken unter einem Dach“, nennt Bauer die Schwierigkeit. „Wir sind in vielen Segmenten unter Druck geraten“. Er führt als Beispiel den schleppenden Verkauf von E-Fahrzeugen an.
Veränderungsprozesse seien notwendig, um Conti-Teves „langfristig wieder stabil zu machen“ und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Bauer, der den Weg der Umstrukturierung gemeinsam mit dem Betriebsrat gehen will, zollt seiner Belegschaft Lob und Anerkennung. „Jeder will – am Wollen scheitert es bestimmt nicht“, macht Gifhorns Conti-Chef deutlich, dass der Standort Gifhorn nicht zur Disposition stehe. Die in den vergangenen Jahren investierten 84 Millionen Euro und auch der Beschäftigungssicherungsvertrag hätten jedoch nicht zum gewünschten Ziel geführt. „Wir haben uns teilweise selbst im Weg gestanden.“
Die Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten, betriebsbedingte Kündigungen ausschließen: Betriebsrats-Chef Uwe Szymanowski will die Fixkosten-Senkung ohne Beschäftigungsabbau erreichen.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Gifhorn: Anmeldungen für Kita-Betreuung
Auch Bäckerei in Gamsen überfallen: Lange Haftstrafen für Serientäter
Damit Winterdepressionen keine Chance haben: Gifhorner Experten geben Ratschläge
Nicolai-Kirche in Gifhorn: Sanierung dringend notwendig
5,5 Millionen Euro: Die Stadt Gifhorn investiert kräftig in die Adam-Riese-Schule
Steigt in Gifhorn nächstes Jahr wieder eine NDR-2-Party?
Wieder Top-Noten für die Badeseen im Landkreis Gifhorn
GIfhorner Straßennamen-Projekt: Auf die Plätze, fertig …