Arbeiter prüfen Baustelle
Gifhorn. Bahnt sich nach der Betam-Pleite (hallo Gifhorn berichtete) für den Weiterbau der B-4-Brücke eine baldige Lösung an? Wenn es nach der Landesbehörde für Straßenbau in Wolfenbüttel geht, schon. Sie hält eine Fortsetzung der Bauarbeiten noch im September für möglich.
Neue Ausschreibung, Übernahme der Arbeiten durch ein bei der vorigen Ausschreibung unterlegenes Unternehmen, Fortsetzung durch die insolvente Firma – welche Option kommt zum Tragen? Ins Detail gehen wollte Behördenleiter Bernd Mühlnickel noch nicht. Nur so viel: „Ich bin optimistisch, dass wir bereits im September zur Fortsetzung der großen Arbeiten kommen.“ Ziel sei es, die erste Hälfte der Doppelbrücke winterfest zu bekommen.
Um eine Verlängerung der Umleitung kommen die Gifhorner allerdings so oder so nicht herum. Die Befahrbarkeit der neuen Brücke zum Jahreswechsel „werden wir nicht mehr schaffen, da muss man realistisch sein“. Da müsste der Sommer schon bis Weihnachten andauern. Mühlnickel glaubt, dass die Umleitung frühestens Ostern oder Pfingsten kommenden Jahres passé sein wird.
Erste Indizien für den Weiterbau gab es bereits am Montag: Drei Bauarbeiter waren vor Ort, um den Zustand der Baustelle zu sichten. Sie schauten nach, ob die Verschalung weiter zu verwenden sei oder Schäden aufweise.
Es ging um erste Vorbereitungen, die eigentlichen Bauarbeiten wieder aufnehmen zu können. Konkrete Aussagen zum Fortgang sind laut Bernd Mühlnickel frühestens möglich, wenn Anfang September der endgültige Insolvenzverwalter bestellt sei.

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