Salzgitter erinnert an Bombardierung der Lehrwerkstatt
Die berufliche Bildung der Salzgitter Service und Technik GmbH (SZST) hat am Freitga anlässlich des 68. Jahrestages der Bombardierung der Lehrwerkstatt der 52 Opfer auf dem Alten Friedhof in Lebenstedt gedacht.

Ertugrul Coskun und Jan Prommer aus der Einstiegsqualifizierung legen den Kranz auf dem Alten Friedhof nieder.
Am 2. November 1944 wurde die Lehrwerkstatt der damaligen Hermann-Göring-Werke bombadiert. Flugzeuge der Alliierten waren auf dem Rückweg von einem Angriff auf Berlin, als sie die in der ehemaligen Zuckerfabrik in Immendorf untergebrachte Lehrwerkstatt zerstörten.
52 Auszubildende verloren durch den Angriff ihr Leben. Ihre Gräber befinden sich auf dem Alten Friedhof in Lebenstedt und ein kleiner Teil auf dem Friedhof in Thiede.
Betriebsrat Robert Kaminski mahnte die Anwesenden, dass rechte Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfe. Er richtete sich auch an die Jugendlichen, die an ihrem zweiten Arbeitstag im Bereich der Einstiegsqualifizierung den Kranz auf dem Alten Friedhof niederlegten. „Die Auszubildenden, derer wir hier gedenken, waren alle jünger als ihr. Ich wünsche uns allen, dass wir nie wieder einen Krieg erleben.“ Die berufliche Bildung der SZST legt jedes Jahr in Erinnerung einen Kranznieder.

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