Buntes Bündnis trifft sich in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. Unter dem Titel „Wir sind mehr“ ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Schulen, Kultur- und Sportvereinen sowie Bürgerinitiativen alle Einwohner auf, „deutlich zu zeigen, Salzgitter ist kein Platz für Hetze und Rechte Gewalt“. Sie machen mobil gegen eine geplante Demonstration der NPD am 6. Oktober.
„Wenn das Verwaltungsgericht die Aktivitäten der NPD in unserer Stadt am 6. Oktober nicht untersagt, müssen die Bürgerinnen und Bürger trotzdem die Möglichkeit erhalten, sich an zentralen Plätzen in der Stadt zu versammeln und ihre Meinung äußern zu können“, heißt es in einer Mitteilung der IG Metall. „Wir wollen das mit einem bunten Fest der Demokratie, für ein friedliches Miteinander in unserer weltoffenen Stadt mit vielen Menschen tun.“
Matthias Wilhelm, Bevollmächtigter der IG Metall, kritisiert das Verwaltungsgericht dafür, der NPD das Demonstrationsrecht zugesprochen zu haben. „Wir werben dafür, dass Salzgitter zeigt, dass rechte Hetze und Gewalt hier nicht gewünscht ist.“ Er ruft auf zu einem friedlichen Protest. „Wir erheben den Anspruch, uns dazu im Zentrum der Stadt versammeln zu dürfen.“
Organisationen, Vereine, Kirchengemeinden, Sozialverbände, Schulen und Interessierte sind eingeladen, sich am Bündnis zu beteiligen. Das nächste Treffen beginnt am 25. September um 16.30 Uhr im Gewerkschaftshaus in Salzgitter-Lebenstedt, Chemnitzer Straße 33. Interessierte können sich auch in der IG-Metall-Geschäftsstelle in Salzgitter melden.
www.igmetall-salzgitter-peine.de

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