Für den Mikrozensus: Interviewer auch in Gifhorn unterwegs
Landkreis Gifhorn. Sie sind wieder unterwegs, die Interviewer für Mikrozensus: Auch Karl-Heinz Lucka befragt für den Bund ein Prozent der Haushalte im Kreis. Derzeit werden vor allem Haushalte in Gifhorn mit Ortsteilen besucht.
„Das statistische Landesamt wählt die Namen aus, ich habe dann sechs Wochen Zeit zur Befragung“, erzählt der Wesendorfer Lucka. Er macht den Ausgewählten – befreien lassen kann man sich von der Auskunftspflicht nicht – dann Ter-minvorschläge und besucht sie schließlich mit einem Bogen mit 183 Fragen und Laptop.
Natürlich kann er sich ausweisen, und er ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. „Es besteht eine gesetzliche Auskunftspflicht, aber viele sehen das nicht ein. Es wurden sogar schon Hunde auf mich gehetzt“, so der Wesendorfer. Aber es gibt auch Positives. „Man trifft auch total nette Leute.“
Haushalt, Kinder, Arbeit, Finanzen: Das Fragenspektrum ist breit gefächert. Und nicht personenbezogen. „Es geht immer um die jeweilige Wohnung. Die Ergebnisse dienen der Erkenntnis über die Lebensverhältnisse, zeigen Probleme auf und helfen so, darauf zu reagieren“, betont Lucka.

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