Wolfsburger Phaeno in den Schlagzeilen
Wolfsburg. Déjà-vu für Stadt und Neuland: Nach Vorwürfen eines anonymen Informanten fragte der NDR, wie es um die Standfestigkeit des Phaeno bestellt sei. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung hatte bereits 2013 – ebenfalls nach anonymen Hinweisen – über gleichlautende Vorwürfe berichtet. Damals folgten Untersuchungen und die Entwarnung.
Zitiert wird in dem NDR-Bericht vom Dienstag ein Gutachten aus dem Jahr 2010. Dort heißt es: „Läge Wolfsburg in einem Erdbeben-gefährdeten Gebiet, wäre das Gebäude in dieser Form nicht weiter nutzbar.“ Verfasser des Gutachtens ist Prof. Bernd Hillemeier aus Berlin, der am Dienstag einen Termin mit der Neuland (Bauherrin des Phaeno) in Wolfsburg hatte. Er betonte, es sei ja klar, dass Wolfsburg nicht Erdbeben-gefährdet sei: „Es gibt und gab keine Gefahr. Im Gutachten ist eine Sanierung vorgeschlagen, die inzwischen auch umgesetzt wird.“ Oberbürgermeister Klaus Mohrs ist sauer. Er vermutet, dass „anonyme Hinweisgeber mit bewussten Falschinformationen dem Phaeno und der Stadt Wolfsburg Schaden zufügen wollen“. Neuland, Stadt und Phaeno behalten sich bei einer Wiederholung rechtliche Schritte vor.
Eine Reihe von Baumängeln hatte das Phaeno in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen gebracht.

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