Hallenbad in Salzgitter-Lebenstedt: Gebäude hält noch, aber was macht die Technik?
Lebenstedt. Das Hallenbad ist offenbar doch nicht so marode wie befürchtet. Dieser Schluss lässt sich aus dem Gutachten ziehen, das Dienstag dem Verwaltungsausschuss der Stadt in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt wurde. Danach wäre es möglich, mit einem Aufwand von etwa 50.000 Euro eine Laufzeit für die kommenden zehn Jahre zu sichern.

Das Gebäude des Hallenbades in Lebenstedt ist nicht so marode wie gedacht, aber noch sind nicht alle Untersuchungen abgeschlossen.
Das teilt Walter Strauß, Geschäftsführer der Thermalsolbad GmbH, auf hallo-Anfrage mit. Demnach hat ein Ingenieurbüro aus Herford „die Standfestigkeit der tragenden Betonteile im Keller unterhalb des Schwimmerbeckens geprüft“ und dabei „kleinere“ Schäden festgestellt. Diese ließen sich mit einem Aufwand von 50.000 Euro reparieren. Dafür sei eine Betriebspause von sechs bis acht Wochen vermutlich in und nach den Sommerferien nötig.
Ob es tatsächlich dabei bleibt, oder die Politik doch noch über eine kleine und große Sanierung oder einen Neubau diskutieren wird, hängt von einer weitere Prüfung ab. Laut Strauß lässt die Stadt Salzgitter nun noch untersuchen, wie standfest das Nichtschwimmerbecken noch ist und welche Lebenserwartung die technischen Einrichtungen wie Lüftung und Wasseraufbereitung noch haben. Strauß: „Erst dann kann gesagt werden, wie lange das Bad noch betrieben werden könnte und welcher Aufwand erforderlich ist, dies sicherzustellen.“
Um mit dem Umbau und der Sanierung des Hallenbades im kommenden Jahr beginnen zu können, müsste laut Geschäftsführer spätestens im März eine Entscheidung getroffen werden. „Die Planungsbüros benötigen einen Vorlauf von etwa sieben Monaten.“
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