Dorfgemeinschaft glücklich: Speichenräder zurück in Salzgitter-Gitter
Glückliches Ende für eine unendliche Geschichte im Freilichtmuseum in Gitter. Die historischen Speichenräder sind nach fünf Jahren zurück – ehrenamtlich repariert und heile.

Die Speichenräder sind wieder da: Monika Reck, Ekkehard Ohlendorf, Günter Schulz, Carmen Ohlendorf und Herbert Korff bebachten Dirk Hosung bei der Montage.
Die beiben Speichenräder für ein Rübenhackgerät im Freilichtmuseum Gitter wurden vor fünf Jahren abgebaut, weil sie defekt waren. „Ein ortsansässiger Tischler wollte sie reparieren und hatte den Arbeitskreis Freilichtmuseum und die Dorfgemeinschaft Gitter vier Jahre vertröstet“, berichtet Horst Koppenhöle. Um voran zu kommen, seien die Tischler vom Städtischen Regiebetrieb am Bockmühlenhof um Hilfe gebeten worden, doch das war nicht möglich. Und auch das Museum Salder hatte keine baugleichen Räder auf Lager.
Anschließend wollten die Mitglieder den Auftrag in professionelle Hände geben, die Firma kalkulierte aber 1.000 Euro – zu viel für den Verein. Da kam Günter Schulz von der Dorfgemeinschaft ins Spiel, er stellte den Kontakt zu Tischler Ekkehard Ohlendorf aus Hohenrode her. Dieser übernahm den Auftrag für die Dorfgemeinschaft sogar ehrenamtlich und restaurierte die Räder fachmännisch. Heinrich Link erledigte die Malerarbeiten. Mittlerweile konnten die Speichenräder nach einer langen Odysse wieder angebaut werden und das Freilichtmuseum Gitter vervollständigen.

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