Wolfsburg: Mit schrillen Tönen auf Verbrecherjagd
Wolfsburg. Zu ungewöhnlichen Mitteln greift die Polizei bei der Verfolgung von Verkehrssündern und Verbrechern: Zwei Streifenwagen sind bereits mit neuen Anhaltesignalen ausgestattet – schrille Töne und grelle Blinklichter sollen Autofahrer noch schneller auf die Polizeiautos aufmerksam machen. „Yelp“ heißt das neue Anhaltesignal und es erinnert ein bisschen an Sirenen amerikanischer Streifenwagen.

Schrille Töne: Die Polizisten schalten „Yelp“ über ein Bedienfeld an (o.), zeitgleich leuchten knallrote Lampen.
Um Verkehrsteilnehmer zum Anhalten zu bringen, können die Beamten bereits länger auf dem Dach ihrer Einsatzautos die Aufschrift „Stopp Polizei“ aufleuchten lassen. Mit der neuen Technik wird diese Möglichkeit noch erweitert. So leuchten im Wechsel mit der „Stopp Polizei“-Aufschrift zwei grell-rote Lampen auf. Dazu ertönt das schrille „Yelp“, dessen Ton bewusst an das amerikanische Einsatzhorn angelehnt ist. Das Signal soll sich von dem Elektro-Horn, dem bekannten „Tatü Tata“, abgrenzen.
Bei der Wolfsburger Polizei sind zwei Streifenwagen bereits mit der neuen Technik ausgestattet, ein drittes Fahrzeug soll bald folgen. „Nach und nach werden alle Streifenwagen auf das System umgerüstet“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die Polizei hat bereits gute Erfahrungen mit dem „Yelp“-Signal gemacht. „In der Vergangenheit gab es oft brenzlige Situationen, weil Autofahrer das Stopp-Zeichen übersahen oder mit riskanten Fahrmanövern reagierten, wenn zusätzlich das Blaulicht eingeschaltet wurde“, so Claus. Auf das „Yelp“ reagiere jeder.
Das „Yelp“-Signal im Internet: www.bit.ly/1hyEqcZ

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