Gifhorner Sonnenweg bleibt Zankapfel
Gifhorn. Der Sonnenweg-Rechtsstreit geht in die zweite Runde: Trotz unterschrittener Lärmrichtwerte und eingehaltener Abgasnormen hat die Stadt erneut eine Klage am Hals. Anwohner Siegfried Mohns will vor Gericht Verkehrsberuhigung erzwingen. Er wirft der Verwaltung weiter Untätigkeit vor.
Lärm- und Schadstoff-Messungen seien auf dem Sonnenweg durch den TÜV Nord erfolgt, sagt Ordnungsamtschefin Elke Rohrbeck: „70 dBA tagsüber und 60 dBA nachts – Lärmrichtwerte, die auf dem Sonnenweg sogar um 10 dBA unterschritten werden.“ Auch beim Luftschadstoff würden Grenzwerte eingehalten. Auf Grund des Gutachtens sehe die Stadt für den Sonnenweg keinen weiteren Handlungsbedarf.
„Die Stadt darf sich nicht auf Richtlinien zurück ziehen, denn die sind nur Orientierungshilfe“, sagt Mohns dagegen. Sie habe es versäumt, „auf alle Umstände des Einzelfalls abzustellen.“ Er sieht sich nicht als Einzelkämpfer: „Ich habe viele andere Anwohner hinter mir.“ Das Wohngebiet Sonnenweg leide unter Durchgangsverkehr von mehr als 4000 Fahrzeugen täglich.


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