Es geht um Demokratie und Zivilcourage in Salzgitter-Bad
SZ-Bad. „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, nennt sich eine Ausstellung, die bis zum 16. März im Gymnasium Salzgitter-Bad zu sehen ist. Auf Tafeln und Bildern zeigt das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung die Gefahren auf, die vom Rechtsextremismus als Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde ausgehen.
Im Beisein vieler Ehrengäste hob Jeannette Jung von der Friedrich-Ebert-Stiftung die Bedeutung des Theams hervor. Zu den Rednern gehörten auch Landtagsabgeordneter Marcus Bosse, Schulleiter Hans-Günter Gerhold sowie Elke Zacharias, Leiterin der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte.
Es geht um die Grundlagen für rechtsextremes Verhalten und Einstellungen. Die Besucher erfahren, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können. Rechtsextremismus in Einstellung und Verhalten wird als ein vielschichtiges Problem der Gesellschaft aufgezeigt und nicht ausschließlich als eines einer gewaltbereiten Randgruppe. Außer der Darstellung von rechtsextremen Lebens- und Vorstellungswelten stehen die Grundlagen der Demokratie im Vordergrund. Auf verschiedenen Tafeln wird dargelegt, wie sich Demokratie leben lässt. Nicht zuletzt möchten die Macher zu Zivilcourage gegen eine Normalisierung rechter Einstellungen und Übergriffe in der Nachbarschaft ermuntern. Die Ausstellung ist ab dem 10. April auch in den Berufsbildenden Schulen am Fredenberg zu sehen.

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