Dragenkreuzung bei Gifhorn: 2017 tut sich hier was
Gifhorn. Bahn und Landesbehörde für Straßenbau wollen im kommenden Jahr eine echte Verkehrsbremse lösen: Die störungsanfällige Signaltechnik an der Dragenkreuzung mit Bahnübergang soll 2017 gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden. Das wird für Autofahrer Behinderungen und Veränderungen mit sich bringen.
Neue Ampelmasten aufstellen, die Steuerungstechnik installieren, Fahrbahn asphaltieren: „Wir brauchen eine Vollsperrung“, sagt Henning Schwägermann von der Landesbehörde in Wolfenbüttel. Dabei soll der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden – auf der B 188 und der K 114 eine knifflige Aufgabe.
„Wir würden gern in den Sommerferien arbeiten“, sagt Schwägermann. Das wollen erfahrungsgemäß alle Straßenbauer für möglichst viele Projekte. Zum Beispiel der Landkreis Gifhorn für die Erneuerungen just der K 114. Deshalb könnte es auch erst in den Herbstferien etwas mit der Dragenkreuzung werden. „Auf jeden Fall müssen wir es in den Ferien machen.“
Die Terminplanung hängt laut Schwägermann auch mit der Bahn zusammen – und dem Eisenbahnbundesamt, das das gemeinsame Bauprojekt prüfen müsse. DB und Landesbehörde müssen zusammen arbeiten, auch wenn die Kreuzung und der Bahnübergang künftig mit jeweils eigenen Anlagen ausgestattet werden, die lediglich in der Steuerung miteinander „korrespondieren“. Die alte ist eine gemeinsame Signalanlage, eine sogenannte Büstra-Anlage.
Dem freien Rechtsabbiegen in drei Richtungen – von der K 114 auf die B 188 nach Dannenbüttel, von der B 188 auf die K 114 nach Isenbüttel und von der B 188 nach Triangel – wird die neue Ampel dann ein Ende bereiten. Vor allem beim Rechtsabbiegen von der K 114 auf die B 188 habe es viele Unfälle gegeben, so Schwägermann. Diese Fahrspuren werden künftig auch mit Signalen geregelt. Das sei inzwischen Vorschrift.

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