Vfl-Wolfsburg: Keine Nachwuchs-Akademie?
Wolfsburg. Riesenwirbel um das neue VfL-Nachwuchsinternat nach Meldungen, das 40-Millionen-Projekt sei angesichts der VW-Krise gestorben. Viele Medien fragten nach, beim VfL und wohl auch bei VW glühten die Drähte. Zur Frage, ob und wann das Internat kommt, gab es bis zuletzt keine konkrete Aussage.
In Meldungen hieß es, das für 40 Millionen Euro geplante Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) an der Dieselstraße werde „nicht gebaut“ – eine Quelle dafür wurde nicht genannt. Nach einigem Hin und Her veröffentlichte der VfL am Dienstag dann eine Stellungnahme von Geschäftsführer Klaus Allofs zu dem Thema.
In der aktuellen Situation sei es „nachvollziehbar, dass Projekte dieser Größenordnung erst einmal zurückgestellt werden“, so Allofs. Allerdings wolle man „auch in Zukunft in sportlich wie wirtschaftlich sinnvolle Projekte investieren“, so Allofs weiter: „Die Intensivierung und Optimierung unserer Nachwuchsförderung besitzt in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung.“
Angesichts des VW-Abgas-Skandals und daraus resultierender Milliarden-Einsparungen im Konzern hatte der vom Eigner VW dominierte VfL-Aufsichtsrat die Internats-Planungen am Montag zurück gestellt – für wie lange, blieb offen.
Gleichzeitig allerdings ließ sich am Dienstag Konzernsprecher Hans-Gerd Bode mit der Aussage zitieren, man stelle sich bei Volkswagen zwar die Frage, von welchem Engagement Volkswagen welchen Nutzen habe. „Der VfL Wolfsburg ist dabei aber gar kein Thema“, so Bode. Die Frage, wie das mit der auf Eis gelegten Akademie zusammen passt, blieb ersteinmal unbeantwortet.

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