Suche nach Fliegerbombe
Wolfsburg. Es wird ernst: Auf dem VW-Gelände befindet sich möglicherweise eine Fliegerbombe, die heute in einer Woche freigelegt werden soll. Handelt es sich dabei tatsächlich um eine Bombe, müssen 1200 Kästorfer ihre Häuser verlassen, VW-Gelände und Teile der Autostadt werden dann geräumt (Foto rechts). Die Entscheidung soll am 5. August mittags fallen.
Der verdächtige Gegenstand in der Nähe der Halle 39 wurde anhand von Luftaufnahmen entdeckt. Bis um 11 Uhr am 5. August soll feststehen, ob es eine Bombe ist. Ist sie es tatsächlich, informieren ab 13.30 Uhr bis zu 75 Einsatzkräfte die betroffenen Einwohner und Gäste in Gebäuden im Radius von einem Kilometer um die Bombe. Sie alle müssten das Sperrgebiet bis zur Entschärfung oder Sprengung verlassen.
Erster Stadtrat Werner Borcherding hofft, dass es nur kurz zu Beeinträchtigungen kommt. „Läuft es glatt, ist alles bis um 16.30 Uhr erledigt“, vermutet Ordnungsamtsleiter Friedhelm Peter. Die Kästorfer könnten sich während einer Entschärfung in der Mehrzweckhalle treffen, Autostadt-Gäste müssten das Gebiet um das ZeitHaus verlassen und auch die Ritz-Gäste müssten das Hotel für einige Stunden räumen. Die VW-Werkssicherheit würde sicherstellen, dass das Werksgelände leer ist, der Kanal würde gesperrt. Allein 50 Feuerwehrleute, 25 Polizisten, viele Mitarbeiter des VW-Werkschutzes und 25 DRK-Helfer stehen am 5. August bereit.

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