Fliegerbombe: Alles ist für heutigen Einsatz vorbereitet
Wolfsburg. Gibt es sie oder nicht? Die Frage, ob auf dem VW-Werksgelände tatsächlich eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg schlummert, wird am heutigen Sonntag beantwortet. Dann soll eine Spezialfirma nach der Bombe graben, die Experten nach der Auswertung von Luftbildern auf dem VW-Gelände vermuten (Rundblick berichtete)

Das mögliche Evakuierungsgebiet: Teile Kästorfs (I), VW-Werk (2), das ZeitHaus (3), Ritz-Carlton (4) und Mittellandkanal.
„Wir wissen nicht, wie wahrscheinlich es ist, dass dort eine Bombe liegt“, sagte ein Sprecher der Stadt. Werden die Bagger fündig, rücken Sprengstoffexperten an – um zu entschärfen oder zu sprengen. Zuvor müsste das Gebiet im Umkreis von einem Kilometer evakuiert werden. VW-Mitarbeiter sind davon so gut wie nicht betroffen – es sind gerade Werksferien. „Die Produktion läuft nicht“, sagte eine VW-Sprecherin. Die Auswirkungen seien daher gering, lediglich einzelne Mitarbeiter müssten das Gelände dann verlassen. An einem normalen Produktionstag wären bis zu 20.000 Mitarbeiter betroffen.
Ihre Häuser verlassen müssten im Fall eines Bombenfunds rund 1200 Bewohner von Kästorf, das im Norden des Werks liegt. Auch Sperrungen von Straßen und Zufahrtswegen gebe es, die Schifffahrt auf dem Mittellandkanal zwischen Fallersleben und Wolfsburg würde komplett eingestellt. Nach Angaben der Stadt Wolfsburg würden rund 130 Einsatzkräfte im Ernstfall die Evakuierung organisieren.
Zeitplan des heutigen Ablaufs
|

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Wirbel um Nicolaihof-Kauf durch die Stadt Gifhorn: Ratsherr spricht von Verstoß
Fair-Play-Preis vom DFB: Große Ehre für den SV Innerstetal
Handel im Wandel: In der Gifhorner Fußgängerzone tut sich einiges
Vier Filmabende unter freiem Himmel in Salzgitter
Die Sparkasse geht, die Stadt Salzgitter kommt
Eintracht-Stiftung fördert Jumpers-Projekt in Salzgitter
In Salzgitter fliegen die Weihnachtsbäume
walk4help: Ein Weltmeister marschiert mit