Nachtschicht-Geschäftsführer weist die Vorwürfe zurück
Wolfsburg. Die Wolfsburger Discothek „Nachtschicht“ im Imperial-Gebäude hat einen neuen Geschäftsleiter. In der Disco hatte die Polizei bei einer großen Razzia im Juli große Mengen Anabolika und eine hohe Summe an Bargeld beschlagnahmt.
Jetzt äußerte sich der Disco-Betrieb erstmals zur Razzia und zum Vorwurf des Anabolikahandels. Dabei wies die neue Geschäftsleitung alle Vorwürfe zurück, der frühere Discotheken-Chef Andreas R. (47) habe mit Anabolika oder Drogen gehandelt.
Behauptungen, er sei „der Kopf des schwungvollen Handels gewesen“, würden nicht stimmen. Tatverdächtig bleibe vielmehr der ehemalige Betriebsleiter Dietmar G.
Die „Nachtschicht“ solle anders strukturiert und mit neuen Inhalten bestückt werden und „mit dem neuen erfahrenen Betriebsmanagement wieder zu alten Zeiten zurückkehren“.
„Der Konsum oder der Handel mit Drogen oder Arzneimitteln wie Anabolika wird nicht geduldet und sofort zur Anzeige gebracht“, erklärte der neue Betriebsleiter Christian H. (45) den Mitarbeitern.
In Zusammengang mit der Razzia, bei der mehrere Kilo Anabolika und 1,3 Millionen Euro sichergestellt worden waren, hatte die Polizei mit insgesamt 300 Beamten 39 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht, allein 15 in Wolfsburg.


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