Badeunfall am Allersee
Wolfsburg. Tragisches Ende einer dramatischen Rettungsaktion: Ein 14-jähriger Junge ist in der Nacht zu Dienstag gestorben, nachdem er am Sonntag zuvor im Allersee untergegangen war. Die Polizei geht von einem Unfall aus.
Der 14-jährige Wolfsburger war am vergangenen Sonntag gegen 15.30 Uhr beim Baden im Allersee in der Nähe des Kolumbianischen Pavillons plötzlich untergegangen – warum, war bis Redaktionsschluss noch völlig unklar. Für die Polizei zumindest steht fest: „Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Wir gehen daher von einem Badeunfall aus“, so sagt es Wolfsburgs Polizeisprecher Thomas Figge.
Andere Badegäste hatten die Rettungsschwimmer der DLRG alarmiert. Eine Rettungsschwimmerin der DLRG sprang sofort ins Wasser und tauchte. Mit dem Boot wurde in Windeseile ein zweiter Rettungsschwimmer zur Unglücksstelle gebracht. Minuten später konnten die Helfer das Kind aus dem Wasser ziehen. Gemeinsam mit einem Rettungssanitäter und einer Krankenschwester, die zufällig vor Ort waren, konnten die Retter des DLRG den Jugendlichen zunächst am Ufer wiederbeleben.
Per Rettungswagen und Notarzt wurde der Junge dann ins Klinikum Wolfsburg gebracht und auf der Intensivstation medizinisch versorgt. Die Ärzte versuchten alles, doch vergebens – der 14-Jährige starb in der Nacht zu Dienstag im Krankenhaus.

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