Salzgitters Ludwig-Erhard-Schule mit dabei beim Erasmus-Projekt
SZ-Lebenstedt. Schüler aus Polen und Spanien wurden innerhalb des Erasmus-Projektes der Ludwig-Erhard-Schule im Rathaus vom Zweiten Bürgermeister Stefan Roßmann empfangen. Am Erasmus-Projekt nehmen sechs spanische, sechs polnische und sechs deutsche Schüler sowie drei polnische, zwei spanische und zwei deutsche Lehrer teil.
Sie sind in verschiedenen Staaten zu Hause, doch eines ist ihnen gleich: Alle beteiligten Schulen sind Berufsschulen und haben großes Interesse, ihren Schülern die Wege auf dem EU-weiten Arbeitsmarkt zugänglich zu machen.
Stefan Roßmann betonte in seiner Rede, „dass der Zweck des Erasmusprojektes ist, Arbeitsmärkte zu erschließen, europäische Arbeits-Möglichkeiten in den Blick zu nehmen und Europa auch als großen chancenreichen Arbeitsmarkt wahrzunehmen und zu nutzen.“ Zwischen den Städten Ordizia (Spanien), Rawa (Polen) und Salzgitter liegen viele Reisestunden. Es gibt naturgemäß Unterschiede in Geschichte, Kultur und Traditionen. „Das sind Unterschiede, die neugierig machen und die es zu entdecken gilt. Ich freue mich, dass das Projekt jetzt hier Station macht.“
Das Erasmus-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen besteht bereits seit 30 Jahren und fördert die Mobilität von Studierenden, jungen Erwachsenen, Dozenten und ausländischem Unternehmenspersonal innerhalb 33 Ländern der EU.
Seit 2014 gibt es den deutsch-spanischen Schüleraustausch an der Ludwig-Erhard-Schule. Daraus erwuchs der Wunsch nach weiteren Kontakten. Im Sommer 2016 erhielt die Schule die Förderzusage im Erasmusprojekt.

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