Neue Kunst im Seeviertel in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. Jeder Mensch, der im Seeviertel ankommt, bringt seine eigene Geschichte und Hoffnungen mit. Dies symbolisieren seit Kurzem vier Holz-Skulpturen der Künstlerin Sundari Arlt an der Seeweg-Achse am Wilhelm-Kunze-Ring. Sie erzählen die Geschichte von alter und neuer Heimat. Die Einweihung der Skulpturen war gleichzeitig die Einweihung des ersten Bauabschnittes des derzeit laufenden Städtebauförderprogramms „Stadtumbau/West“.
Bei der Seeweg-Achse handelt es sich um den fußläufigen Verbindungsweg zwischen der Kattowitzer Straße, der Neißestraße und des Rathauses Lebenstedt. Die Seeweg-Skulpturen basieren auf den Ergebnissen einer Bürgerbeteiligung, die im Rahmen des Stadtumbaus Seeviertel durchgeführt wurden. Rund 10.000 Menschen aus vielen Nationen mit einem relativ hohen Migrationshintergrund leben heute im Seeviertel. So ist das Gebiet traditionell durch Migration geprägt. Menschen kamen, um eine neue Heimat zu finden und Wurzeln zu schlagen. Diese Geschichte sollen auch die Skulpturen erzählen und festhalten.
„Das Holz habe ich mit Motorsäge und Stechmeißel bearbeitet, bis sie diese Form erhalten haben. Jetzt freue ich mich sehr, hier zu stehen und die Skulpturen endlich veröffentlichen zu können“, so Arlt. Die Kunstwerke zeigen verschiedene Figurengruppen, die sich auf dem Weg von einer Heimat in eine andere befinden. Die aus Eichenholz und Schwarzwaldeiche gefertigten Figuren bewegen sich auf einen gemeinsamen Ort zu. Alle Figuren tragen Koffer und Taschen. Das Gepäck ist dabei sinngemäß zu verstehen.

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