Musik zum Mitmachen in Salzgitters Wasserburg
SZ-Gebhardshagen. Die Musiker der Band Halb8cht stehen eigentlich nicht für halbe Sachen, doch am Bandnamen hat sich seit mehr als zehn Jahren nichts geändert, auch wenn sie beim GGK-Geburtstag am 16. Juni wieder zu fünft auf der Bühne stehen. Um 16 Uhr geben die Musiker aus Salzgitter ihr Geburtstagsständchen in der Wasserburg, für sie ist der Auftritt in Salzgitter eine Art Heimspiel.
Zu Anfang waren sie zu viert und trafen sich regelmäßig um 19.30 Uhr zum Proben. Und da vier die Hälfte von acht ist, war die Sache für die Gründungsmitglieder klar. Außerdem sollte der Bandname deutsch und einprägsam sein. Dabei blieb es, auch wenn sich die Gruppe mittlerweile um ein fünftes Mitglied erweitert hat. Raoul Marischen (Drums), Andreas Wilkening (Bass), Kevin Schmidtko (E-Gitarre & Backing Vocals), Thomas Przyklenk (Keyboards & Backing Vocals) sowie Alina Ludwig (Main Vocals & A-Gitarre) bilden das Quintett, das nach eigenen Worten „Musik quer über den gesamten Zeitstrahl“ spielt.
Die Band wählt ihre Songs so aus, dass diese aufgrund ihrer Bekanntheit „zum Mitmachen“ einladen, aber dennoch nicht zum oftmals austauschbaren Standard-Repertoire vieler anderer Coverbands gehören.
Dabei bettet Halb8cht die Lieder in einen „durchdachten Programmablauf ein, welcher auf eine situative Interaktion mit dem Publikum ausgerichtet ist“. Die Gruppe besteht aus gelernten Musikern, die über große Bühnenerfahrung – auch aus anderen musikalischen Projekten – verfügen. Dies macht die Band äußerst flexibel: Ob Kneipen-Gig, Weihnachtsmarkt, Stadtfest oder Großveranstaltung vor mehr als 3.000 Zuschauern. Ob beste technische Voraussetzungen, knappe Umbaupausen oder Stromausfall, für jede Situation verspricht Halb8cht „eine unkomplizierte, adäquate Antwort“. Die Band ist in den gängigen Online-Medien vertreten. Hörproben oder Videos finden sich auf der Homepage.
Die Musiker haben bei der medialen Darstellung darauf geachtet, „die Authentizität nicht zu verlieren“: Aufnahmen seien zum großen Teil in privater Produktion gemeinsam eingespielt; auf aufwendige Effekte bewusst verzichtet worden, um dem Nutzer „ein unverfälschtes Bild zu vermitteln“.

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