Landessparkasse in Salzgitter freut sich über „herausragende Erträge“

Landessparkasse in Salzgitter freut sich über „herausragende Erträge“

Die Sparkasse dient gerade in unsicheren Zeiten vielen Anlegern und Sparern als sicherer Hafen. Davon profitiert auch die Landessparkasse Braunschweig, die 2012 ihr Ergebnis zum Vorjahr leicht verbessern konnte. Einen großen Anteil daran hat die Region Salzgitter. Die liegt im internen Wettbewerb in allen Kategorien auf Platz eins.

Salzgitter ist die Nummer eins bei der Landessparkasse Braunschweig: Darüber freut sich Vorstandsvorsitzender Christoph Schulz (Mitte) mit den Leitern Joachim Grzescik und Christiane Voss.

Ob im Private Banking, bei den Immobiliengeschäften oder der Kundenzufriedenheit: Die Landessparkasse in Salzgitter, die ungefähr 10,5 Prozent zur Bilanzsumme des Institutes beiträgt, setzt in dem Institut die Bestmarken. Die 91 Mitarbeiter und sieben Auszubildenden ließen die Kollegen in den anderen Marktregionen hinter sich und holten in allen Geschäftsfeldern den hauseigenen Pokal mit dem Titel „1 voraus“ .

Die gute Arbeit spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Das Geschäftsvolumen in Salzgitter stieg um 85 Millionen auf fast 1,24 Milliarden Euro, ein Plus von 7,3 Prozent zu 2011. Auch bei den Girokonten legte die Landessparkasse zu – 300 neue Kunden und weitere 423 bei Jugendlichen. „Das ist bemerkenswert in einer Region mit einer rückläufigen Einwohnerzahl“, so Vorstandsvorsitzender Christoph Schulz.

Der Landessparkasse erreicht mit ihren zehn Filialen in den Ortsteilen Gebhardshagen, Hallendorf, Lebenstedt, Lichtenberg, Salder, Steterburg und Thiede einen Marktanteil von 43 Prozent. Die Leiter Joachim Grzescik und Christiane Voss zeigen sich sehr zufrieden, attestieren dem Geschäftsjahr 2012 sogar „herausragende Erträge“. Die Zuwachsrate im Kredit- und Darlehnsbereich liegt bei  7,8 Prozent oder 46,5 Millionen Euro. Das Einlagengeschäft stieg um 9,7 Prozent, umgerechnet 40 Millionen Euro. Auch die Umsätze aus den an die LBS vermittelten Bausparverträgen stiegen leicht an. Dort wurden etwa 18,2 Millionen Euro bewegt.

Die ausgezeichneten Vertriebsergebnisse machen Grzescik „superstolz“ auf sein Team. Das habe 5.000 Finanzchecks erledigt. „Da steckt viel Arbeit und eine grundlegende Analyse drin.“ Zum Erfolg trug nach Ansicht seiner Kollegin Voss auch die Tandembetreuung der Firmenkunden bei, die sich bei Finanzierungen und in Wertpapierfragen beraten lassen.

Die Kompetenz, der gute Name und der Haftungsverbund im Verband macht für Schulz die Stärke der Sparkassen aus. „Sicherheit und Vertrauen spielt eine immer wichtigere Rolle.“ Nach fünf Jahren als Sparkasse im Braunschweiger Land zieht der Vorstandsvorsitzende eine positive Bilanz.  Die Einlagen wuchsen um 1,6 Milliarden Euro, 2,3 Milliarden Euro für Darlehen wurde vergeben. Auch 2012 kann sich sehen lassen. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge liegt mit 18,1 Millionen Euro knapp über dem Vorjahr.