Klinikum Salzgitter bietet Blutspende und Typisierung an
SZ-Lebenstedt. Bereits zum dritten Mal in Folge machte das Blutspendemobil des Deutschen Roten Kreuzes am Helios Klinikum Salzgitter Station. Neu in diesem Jahr war das zusätzliche Angebot der Deutschen Stammzellenspenderdatei (DSD) Dessau-Roßlau.
Bei der Blutspende machten 20 Mitarbeiter mit, davon 14 Erstspender. „Weltweit werden täglich etwa 75 Millionen Blutspenden benötigt. Wir sind froh, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten“, erklärt Claudia Holle, die zusammen mit Christina Schober, bereits 2016 die Aktion organisierte.
Beide Damen sind ehemalige Auszubildende, die vor kurzem erst erfolgreich ihr Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert haben. „Einmal hin und doppelt Leben retten“, lautete das Motto des Spendenaufrufes, zu dem Menschen aus der Region und Mitarbeiter des HELIOS Klinikums animiert werden sollten.
Typisieren ließen sich zehn Personen. Bernd Radke aus Salzgitter, selbst Stammzell-Spender, mit Unterstützung von Ehefrau Marthina Radke, die auf der Mutter-Kind-Station im Klinikum arbeitet, hat die Aktion begleitet und die Stammzell-Typisierung mit den Freiwilligen durchgeführt. Dabei wurde mit einem Wattetupfer eine Speichelprobe entnommen.
Für die Blutspende, auch während der Arbeitszeit, mussten die Mitarbeiter etwa eine halbe Stunde einplanen. Die Blutentnahme dauerte nur rund zehn Minuten, danach folgte eine Ruhepause, später gab es belegte Brötchen, Obst und Getränke.
Der für die Blutspende vom DRK geleistete Geldbetrag wird komplett gespendet. „Mit dem Geld möchten wir ein Kinder-Hospiz unterstützen“, erklärt Christina Schober.
Bei der Braunschweigischen Landessparkase, In den Blumentriften 64, steht am Dienstag, 19. September, und Donnerstag, 21. September, jeweils von 8.30 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr eine für Menschen im Alter von 18 bis 50 Jahren kostenlose Typisierungsaktion an. Diese soll dazu beitragen, dass die Chancen steigen, geeignete Stammzellspender für an Blutkrebs (Leukämie) Erkrankte zu finden. Dazu muss lediglich ein Wattestäbchen in der Mundhöhle an die Wangeninnenseite gerieben werden, um mit den so gewonnenen Hautpartikeln die persönliche DNA zu erkennen.
Interessierte, die nicht an der Typisierungsaktion teilnehmen können, haben die Möglichkeit, sich über die Internetseite der DSD ein Typisierungsset zu bestellen.

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