In Salzgitter-Bad geht es um den Zusammenhalt
SZ-Bad. Um den „Zusammenhalt und soziale Sicherheit“ ging es beim Epiphanias-Empfang, zu dem die Propstei Salzgitter-Bad eingeladen hatte. In der prall gefüllten Martin-Luther-Kirche hatte sich Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann dieses Thema ausgewählt.
Die Einladung löste bei der Politikerin nach eigenen Worten große Freude aus. „Ich rede gerne über das, was unseren Sozialstaat zusammenhält“, sagt sie auf hallo-Anfrage. In ihrem Beitrag ging es um medizinische und pflegerische Versorgung im Land, aber auch um die Förderung von Teilhabe-Projekten, sie verwies dabei auf die neuen Richtlinien. Sie sei Befürworterin eines Sozialstaates, das dürfe aber nicht dazu führen, dass sich der Einzelne oder die Institutionen aus der Verantwortung stehlen könnten, so Dr. Carola Reimann. Das Miteinander werde in einer Zeit immer wichtiger, in der Hetze und Hass die demokratischen Werte in Frage stellen.
Für Propst Ralf Ohainski, der sich auch über den Besuch des Oberbürgermeisters Frank Klingebiel freuen konnte, passte das Thema der Sozialministerin bestens zum Anlass. „Der Epiphaniasempfang ist ein Stück gelebter Zusammenhalt.“ Er hatte die mittlerweile 42. Ausgabe eröffnet.
Immer am Dreikönigstag lädt die Propstei die Öffentlichkeit ein, ein prominenter Gast spricht zu einem Thema seiner Wahl. „Bei uns begegnen sich Leute in ungezwungener Atmosphäre, die sich sonst vielleicht geschäftlich gegenüber sitzen“, hebt Ralf Ohainski den „Freiraum für Gespräche“ hervor, den der Empfang den Teilnehmern biete. Die Kirche sei ein Teil der Stadtgesellschaft und habe auch die Aufgabe, „Menschen guten Willens“ zusammenzubringen.

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