Die Salzgitter AG legt weiter kräftig zu
Salzgitter. Der Salzgitter-Konzern hat nach eigenen Angaben seine „dynamische Ergebnisentwicklung“ im Sommerquartal fortgesetzt und alle Geschäftsbereiche „mit Vorsteuergewinnen im Berichtszeitraum“ abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich danach um mehr als 100 Millionen Euro verbessern.
„Das wirtschaftliche Umfeld der ersten drei Quartale war charakterisiert von einer nachfragebedingt guten Auftragslage der europäischen Stahlhersteller. Gleichzeitig stiegen als Folge der US-Zollpolitik die Importe aus Drittstaaten in die EU auf ein Rekordniveau und übten damit einen negativen Einfluss auf das Mengengefüge im EU-Stahlmarkt aus“, schreibt die Salzgitter AG in einer Pressemitteilung. Um die Balance im europäischen Stahlmarkt auch zukünftig nicht zu gefährden, sei „die finale Implementierung der im Juli seitens der EU-Kommission eingeführten vorläufigen Schutzmaßnahmen zwingend erforderlich“.
Der Salzgitter-Konzern übertraf mit 284,6 Millionen Euro Gewinn vor Steuern das in den ersten neun Monaten 2017 erzielte Resultat (174,5 Mio.) erheblich. Maßgeblich hierfür sind laut Konzernangaben „neben der dynamischen Ergebnisperformance des Geschäftsbereiches Flachstahl der Turnaround des Segments Grobblech/Profilstahl insbesondere dank der erfreulichen Ergebnisverbesserung der Peiner Träger GmbH“. Die Geschäftsbereiche Mannesmann und Technologie hätten ihre jeweiligen Vorsteuergewinne ausgebaut, während der Geschäftsbereich Handel einen „wiederum sehr vorzeigbaren, freilich unter dem herausragenden Vorjahresresultat auskommenden Beitrag“ erwirtschaftet habe.

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