Arbeitskreis führt durch das „Lager 21“ in Salzgitter
SZ-Hallendorf. „Wegen Arbeitsbummelei eingewiesen…“ heißt es am Mittwoch, 20. September, um 17 Uhr bei einer Führung durch das „Arbeitserziehungslager Hallendorf“ der Gestapo.
Zehntausende Männer und Frauen wurden zwischen 1940 und dem Kriegsende in das „Lager 21“ eingewiesen. Die Lebensbedingungen waren katastrophal. Viele hundert Menschen kamen während ihrer Haftzeit ums Leben.
Im Rahmen einer Führung geht es um Spuren, die über die Organisation und Funktion des Lagers informieren und anhand von Einzelschicksalen das System der „Abschreckung – Denunziation – Verfolgung – Ermordung“ verdeutlichen. Treffpunkt ist an der Einfahrt zum Umspannwerk K 12 von Hallendorf nach Bleckenstedt (Westerholzweg).

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Eine neue Skulptur schmückt Salzgitter-Gebhardshagen
Salzgitters Saxophon-Ausstellung kommt als Buch auf den Markt
Salzgitter: Gymnasien am Fredenberg und Borisoglebsk sind Freunde
„Salzgitter und mehr“ in der Stadtbibliothek
Kolpinglädchen spendet 5.000 Euro ans Hospiz Salzgitter
Auftakt für die Orgeltage in Salzgitter-Ringelheim