30 Jahre: Deutschlands Mütterzentren feiern in Salzgitter
SZ-Bad. Der Bundesverband der Mütterzentren hat sein 30-jähriges Bestehen im SOS-Mütterzentrum Salzgitter gefeiert.
Bei der Feier und Veranstaltung wurde der Frage nachgegangen, was zum guten Leben in Deutschland gehört und wie Mütterzentren zu einem gelungenen Leben beitragen können. Antwort darauf gab die aus Berlin angereiste Schriftstellerin Irina Liebmann: „Es geht um Zusammensein, Schutz und Geborgenheit anbieten, ein Netz aufbauen und Halt geben und darum, dass jeder einen Platz am Tisch und eine Stimme hat.“ Probleme, so Liebmann, werden pragmatisch gelöst, mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen.
Ulrich Paschold aus dem Bundesfamilienminsterium lobte die unterstützenden Angebote für Familien in den Mütterzentren und plädiert dafür, dass es für Männer und Frauen während der Familienphase leichter werden muss, aus dem Beruf aus- und wieder einzusteigen, ohne einen Karriereknick befürchten zu müssen. Da sei die Wirtschaft gefordert.
Alexander Nöhring vom Zukunftsforum Familie ist vom freiwilligen Einsatz in den Mütterzentren begeistert. Ehrenamt schließe Professionalität nicht aus. Bundesweit gibt es über 400 Mütterzentren, auch im Ausland entstehen neue Häuser.
So ist die Gründerin des SOS-Mütterzentrums Salzgitter, Hildegard Schooß, gleich nach der Veranstaltung nach Süd-Korea geflogen, um das erfolgreiche Konzept vorzustellen. Für Musikalische Begleitung sorgte die Musikschule Salzgitter.

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