160 Millionen Euro: Großauftrag für Alstom in Salzgitter
SZ-Watenstedt. Zum Ende des Jahres gibt es noch einmal eine richtig gute Nachricht von Alstom. Der Konzern mit Produktionssitz in Salzgitter hat nach eigenen Angaben einen Auftrag im Wert von etwa 160 Millionen Euro erhalten und liefert dafür 30 Coradia Continental Elektrotriebzüge an die Hessische Landesbahn GmbH (HLB).
Die Züge sollen im Dezember 2018 den Fahrgastbetrieb im Netz Südhessen-Untermain aufnehmen und die Städte Wiesbaden-Mainz-Darmstadt-Aschaffenburg auf der RMV-Linie 75sowie Frankfurt-Offenbach-Hanau-Aschaffenburg-Laufach auf der RMV-Linie 55 in der westlichen Mitte Deutschlands verbinden. Der Coradia Continental erreicht ein Tempo von bis zu 160 Kilometer pro Stunde bietet laut Alstom „hervorragende Beschleunigungseigenschaften“ und verkürze damit die Reisezeiten.
„Wir freuen uns, dass sich unser langjähriger Kunde HLB, der bereits eine Vielzahl von Dieselzügen bei uns bestellt hat, für unseren modernen Elektrotriebzug entschieden hat, der an Alstoms Standort in Salzgitter gebaut wird“, sagt Didier Pfleger, Vice President Germany & Austria von Alstom.
Wie gut die Continental-Züge funktionieren, davon konnten sich auch Verkehrsminister Olaf Lies in Wolfsburg beim Start für die neuen Züge im Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) überzeugen. Mit dem Fahrplanwechsel bedient die metronom Eisenbahngesellschaft mbH unter anderem die Verbindung von Wolfsburg über Braunschweig nach Hildesheim. Die 20 neuen Fahrzeuge, die seit einer Woche auf den ENNO-Strecken im Einsatz sind, wurden von Alstom in Salzgitter gebaut.

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